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Befüllen und Entlüften
Befüllen, Spülen und Entlüften einer Fußbodenheizung

Das Befüllen, Spülen und Entlüften ist der wichtigste Vorgang vor der Inbetriebnahme einer Fußbodenheizung. Hierbei darf man das Entlüften nicht mit dem recht einfachen Verfahren bei Heizkörpern vergleichen!

Damit die Fußbodenheizung korrekt funktioniert und dies in allen Räumen auch gleichmäßig, muss jeder Heizkreis einzeln befüllt - gespült - entlüftet werden.

Es reicht also in keinem Fall einfach nur den Entlüftungsstopfen bei dem Verteilerbalken zu öffnen da im Gegensatz zu einem Heizkörper in so einem Heizkreis mehrere hundert Liter Heizwasser sich fortbewegen und somit vor allem am Anfang viele Luftblasen sich darin befinden.
Sind Luftblasen in einem Heizkreis kann das Wasser die Wärme nicht mehr weitertransportieren da der Kreislauf durch den Lufteinschluss unterbrochen ist. Das beste Zeichen für Lufteinschlüsse ist wenn ein Heizkreis ganz oder teilweise nicht optimal heizt.

Befüllen der Fußbodenheizung

Beide Kugelhähne am Verteiler Vor- und Rücklauf schließen. Alle Heizkreise am Handrad des Rücklaufverteilers schließen. Einen Wasserschlauch an den KFE- Hahn des Vorlaufverteilers anschließen und mit einem Zapfventil verbinden.
Einen weiteren Wasserschlauch an den KFE- Hahn des Rücklaufverteilers anschließen. Dieser Schlauch endet frei in einem Abfluß (WC, Waschtisch, etc.). Jetzt öffnen Sie den 1. Heizkreis am Rücklaufverteiler und spülen diesen Heizkreis so lange, bis keine Luft mehr austritt. Schließen Sie jetzt den 1. Heizkreis und öffnen den 2. Heizkreis.
Ebenso wird dieser Heizkreis so lange gespült, bis keine Luft mehr austritt. In der gleichen Weise verfahren Sie mit allen anderen Heizkreisen. Bitte achten Sie darauf, dass immer nur 1 Heizkreis beim Füllen geöffnet ist, um die im Rohr enthaltene Luft herauszudrücken.

Befüllen und Entlüften einer Fußbodenheizung

ACHTUNG!

Während des Füllens sowie nach dem Schließen der Entlüftungseinrichtungen darf der Anlagendruck 2,5 bar nicht überschreiten, da sonst das Sicherheitsventil öffnet und überschüssiges Heizungswasser austritt.
Bei Frostgefahr darf die Heizungs- und Sanitäranlage nur dann mit Wasser gefüllt und abgedrückt werden, wenn der Bau ausreichend durch andere Heizeinrichtungen beheizt wird (Werkstattofen, Heizlüfter etc.).
Besteht Frostgefahr und ist die Heizungsanlage noch nicht Betriebsbereit, müssen unbedingt bereits gefüllte Anlagenteile restlos entleert werden.
Da sich die Anschlussleitungen von Fußbodenheizung ab den Etagenverteilern nicht selbstständig entleeren, müssen diese mit hohen Aufwand und mit einem Druckluftkompressor „leergeblasen“ werden!
Deshalb nur füllen, wenn keine Einfriergefahr besteht oder die Inbetriebnahme vor der Frostperiode erfolgen kann.

Regeln der Fußbodenheizung mit Raumthermostaten »