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Aluverbundrohr verarbeiten

Wichtige Hinweise zur Verarbeitung und Anschließen des Alu-Verbundrohrs

Bei Verbundrohren ist die korrekte Verarbeitung mit dem passenden Werkzeug sehr wichtig. Nach dem Abschneiden des Rohrs ist dieses nicht mehr 100% rund am Schnittende. Zudem entsteht ein scharfer Grad der beim Einführen eines z.B. Konus von Quetschverschraubungen die Dichtringe abstreifen oder verletzen könnte.

Hierfür wird nach dem Schneiden das Rohrende mit einem Kalibrierer entgratet. Somit lässt sich der Konus wesentlich einfache einführen und die Dichtungen werden nicht beschädigt.
 

Abb.: 1

Das heima-PRESS Alu-Verbundrohr mit der Schneidezange winkelrecht ablängen. (Durch eine Auf- und Abbewegung - leichtes Drehen unter Druck der Schneidezange - wird eine Verformung des Rohres weitgehendst verhindert.)

Mit Rohrschere das Verbundrohr abschneiden

Abb.: 2

Nach dem Abschneiden wird das heima-PRESS Verbundrohr mit dem Kalibrierer für die Verbindung vorbereitet, so muss nach dem Entgraten eine umlaufende Fase innen von mindestens 1 mm sichtbar sein. Nur so ist gewährleistet, dass das Rohr richtig zentriert und entgratet ist. Vor einem erneuten Entgraten darauf achten, dass sich keine Späne mehr am Entgrater befinden!

Verbundrohr mit Kalibrierer entgraten

Abb.: 3

Das Rohr ist nun wieder rund und entgratet. Die Konusverschraubung kann nun angebracht werden. Zuerst wird die Überwurfmutter über das Rohr geschoben und dannach der Klemmring. Zum Schluss kann der Konus in das Rohr eingeführt werden. Durch die zuvor kalibrierte Fase wird eine Beschädigung bzw. abstreifen der Dichtringe des Konus beim einführen verhindert.

Eurokonus Verschraubung montieren

Abb.: 4

Nun kann die Überwurfmutter mit einem Heizkreisverteiler, Hahnblock oder jedem anderen Gegenstück mit 3/4" Außengewinde verbunden werden. die Überwurfmutter ist mit ca. 40 Nm anzuziehen.

Anschluss von Eurokonus an Heizkreisverteiler


Allgemeine Informationen zu Verbundrohren Das Mehrschicht-Verbundrohr

Das Mehrschicht-Verbundrohr besteht aus fünf Schichten und hat im Vergleich zu anderen herkömmlichen Heizungsrohren, wie z.B. Kupferrohren, einige entscheidende Vorteile.

Die innere Schicht ist eine Kunststoffschicht aus Polyethylen, sie schützt vor Korrosion. In der Mitte befindet sich eine Schicht aus 0,1-1,0mm dickem Aluminium. Dies bewirkt einerseits, dass kein Sauerstoff durchdringen kann, andererseits gibt es dem Rohr auch die nötige Festigkeit und Stabilität. Als äußerer Schutzmantel wird wieder eine Kunststoffschicht aus Polyethylen verwendet, die auch vor Beschädigungen auf der Baustelle oder beim Transport schützen soll. Verbunden werden diese drei Hauptschichten jeweils durch eine Schicht mit speziellem Haftvermittler.
 

Die Produktion von Verbundrohr  

Der erste Schritt bei der Produktion eines Mehrschicht-Verbundrohres ist der Extruder. Hier wird ein Kunststoffgranulat eingefüllt, erhitzt und beim Austritt aus dem Extruder geformt. So entsteht das innere Kunststoffrohr, das auch Inliner genannt wird. Anschließend durchläuft dieser thermoplastische Strang das Vakuum- und Kühlbad um zu erkalten. Während des nächsten Schrittes wird die zweite Schicht, die so genannte Haftvermittlerschicht, auf den Inliner aufgetragen. Diese sorgt dafür, dass bei der dritten Station der Verbund zwischen dem Aluminiumrohr und dem inneren Kunststoffrohr hergestellt wird.

Der Aluminiummantel wird dem Inliner von einem anderen Laufband zugeführt (Co-Extruder), um ihn herumgeformt und anschließend verschweißt. Dieses Verfahren nennt sich Stumpfverschweißung, was bedeutet, dass die Enden des Aluminiumbandes genau aneinandergelegt werden. Da sie also nicht überlappen, entsteht eine glatte Naht.

Beide Rohre sind zu diesem Zeitpunkt kalt. Deshalb wird zunächst das Aluminiumrohr erhitzt, wodurch der innenliegende Haftvermittler aktiviert wird und reagiert. Auf diese Weise wird die Verbindung zwischen den beiden Rohren hergestellt. Anschließend wird ein weiterer Haftvermittler auf das bisherige Produkt aufgetragen, damit im letzten Schritt die Kunststoff-Außenhaut haften kann und einen Schutz bildet. Nach einem erneuten Kühlbad und dem Auftragen der verschiedenen Signierungen, wie beispielsweise der Qualitätszertifikate und Normeigenschaften, ist das Mehrschicht-Verbundrohr fertig.
 

Vorteile und Eigenschaften des Mehrschicht-Verbundrohres  

Durch den dreischichtigen Aufbau (zählt man die Klebeschichten dazu sind es 5 Schichten) ist das Mehrschicht-Verbundrohr nicht nur sehr stabil in seiner Form, sondern aufgrund seines leichten Gewichtes und seiner relativ simplen Verlegeart auch für eigentlich alle Heizungs- und Sanitärinstallationen perfekt geeignet. Außerdem kann es durch die 100%ige Sauerstoffdichte des Rohres z.B. bei Fußbodenheizungen nicht zu einer Verschlammung kommen.

Das Mehrschicht-Verbundrohr kann in Außendurchmessern von 14 bis 110mm geliefert werden und die Wandstärke beträgt je nach Größe 2 bis 10mm. Im Heizungs und Sanitärbereich (Häuslebau) werden meist Rohrdimension von 16 - 32 eingesetzt.

Ein weiterer Vorteil ist die hohe Lebensdauer des Mehrschicht-Verbundrohres. Es kann bei einer Druckbelastung von 15 bar und einer Temperatur von 70 °C etwa 50 Jahre lang halten. Dies sind auch die Mindesvorgaben um eine DVGW Zertifizierung für das Rohr zu erhalten. Das innenliegende Aluminiumrohr hat den entscheidenen Einfluß auf die thermische Längenausdehnung des Verbundrohres. Durch die feste Verbindung der Kunststoffschichten mit dem Aluminium wird die Längenausdehnung durch den Ausdehnungsfaktor des Aluminium bestimmt und entspricht damit etwa dem eines Metallrohres.

Die DVGW-Zulassung erlaubt die Verwendung von Mehrschicht-Verbundrohren in Trinkwasserinstallationen. Die Zulassung beinhaltet außerdem die positive Beurteilung des Werkstoffes nach den Anforderungen aus dem Lebensmittelbedarfsgegenständegesetz für Kunststofferzeugnisse in der Trinkwasserinstallation.

Früher wurden bei Installationen im Haustechnikbereich vorwiegend Kupferrohre eingesetzt. In der heutigen Zeit sind es bevorzugt Kunststoff- bzw. Verbundrohre, die verarbeitet werden. Anders als bei Kupferrohren kann es bei Mehrschicht-Verbundrohren auch nicht zu Lochfraß kommen. Außerdem spielt der Kostenfaktor eine große Rolle, das Kupferrohre heutzutage wesentlich teurer sind.

In Gebäuden sind keine Maßnahmen zum Schutz vor UV-Strahlung notwendig. Der Kunststoff-Außenmantel des Verbundrohres ist gegen indirekte UV-Strahlen in Gebäuden unempfindlich. Er muß aber vor dauerhafter und direkter UV-Strahlung geschützt werden. Das Mehrschicht-Verbundrohr kann bei Minustemperaturen montiert werden. Lediglich das Einfrieren gefüllter Rohre muß verhindert werden, da das Rohr sonst durch die sehr hohen Innendrücke beschädigt werden kann.
 

Verarbeitung von Mehrschicht-Verbundrohren  

Bei der Verarbeitung des Mehrschicht-Verbundrohres gibt es je nach Hersteller unterschiedliche Verbindungstechniken. Für die Pressverbindung sind spezielle Zangen (Presskonturen) notwendig, um den erforderlichen hohen Pressdruck erzeugen zu können. Auch für die Schiebehülsentechnik ist das passende Werkzeug zu verwenden! Sollten man nur wenig Verbindungen haben bieten sich die Eurokonusverschraubungen an. Hierbei wird lediglich ein Schraubenschlüssel für das Fixieren benötigt und sie lassen sich auch jederzeit relativ einfach wieder lösen.

Eurokonusverschraubungen passen untereinander nicht! Bei Eurokonusverschraubungen ist zu beachten, dass es hier keine Norm gibt und somit die verschiedenen Verschraubungen, herstellerbezogen untereinander u. U. nicht passen! Zitat

Geliefert werden Mehrschicht-Verbundrohre üblicherweise auf Rollen mit einer Lauflänge von 50 bis 600m oder aber auch als Stangenware für z. B. Steigleitungen. Verarbeitet werden sie seit ca. 1990 und der wichtigste Vorteil ist vor allem die Flexibilität der Verlegung, aber auch die Schnelligkeit bei der Verarbeitung. Aufgrund der optimalen Aluminiumstärke läßt sich das Rohr leicht biegen, in kleinen Dimensionierungen auch von Hand, so dass an engen und schwer zugänglichen Stellen problemlos das Rohr in Form gebogen werden kann. Bei Rohrdurchmessern unter 32 mm können unterstützend Biegefeder und Biegezangen eingesetzt werden, ab 32 mm sind Biegezangen zum Rohrbiegen notwendig.

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