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Die Fußbodenheizung wird nicht warm!

Tipps und Anleitungen zur Fehlerbehebung

Wer sich für eine Fußbodenheizung entscheidet, freut sich auch im Winter über angenehm warme Füße. Ein effizienter Betrieb setzt jedoch neben einer richtigen Installation auch die regelmäßige Überprüfung der einzelnen Bestandteile in Ihrem Heizungssystem voraus.

In unserem FAQ-Bereich finden Sie Antworten auf fünf Fragen, die Ihnen helfen, falls Ihre Fußbodenheizung nicht mehr richtig warm wird. Viele Fehler lassen sich mit handwerklichem Geschick bereits in Eigenregie vornehmen.


1. Wie bestimme ich den optimalen Verlegeabstand der Heizkreise?

Charakteristisch für Fußbodenheizungen ist die niedrige Vorlauftemperatur im Bereich von circa 30 bis 40 Grad Celsius. Unter der Vorlauftemperatur versteht man die Gradzahl des Heizwassers, sobald dieses am Heizkreisverteiler angelangt ist und eine Raumtemperatur von etwa 20 bis 22 Grad bereitstellt. Besonders deutlich ist dieser Effekt im direkten Vergleich mit dem klassischen Heizkörper unter der Fensterbank. Dieser benötigt für die gleiche Raumtemperatur etwa 50 bis 60 Grad Celsius.

Um die Vorzüge der Niedrigtemperierung vollkommen auszunutzen, ist bereits bei der Montage ein passender Verlegeabstand der Heizungsrohre zu berücksichtigen. Dieser sollte insbesondere bei Fliesen möglichst eng sein, um Schwankungen der Temperatur und unnötig hohem Wärmebedarf entgegenzuwirken. Während der Fachmann für eine Fußbodenheizung im Bad einen Abstand von 10 cm empfiehlt, sind für die Verlegung im Wohnraum 15 cm angemessen. Bei Einsatz einer Wärmepumpe empfiehlt es sich im gesamten Haus einen 10 cm Verlegeabstand umzusetzen. Beachten Sie jedoch, dass der optimale Verlegeabstand auch immer von der Art des Bodenbelags abhängig ist. Sie sind daher gut beraten, wenn Sie einen Fachmann, wie z. B. einen Energieberater, um Rat fragen.


2. Wie verhindere ich zu lange Heizkreise?

Sofern Sie einen Verlegeabstand von 15 cm anstreben, ist eine Rohrlänge von 5,8 Metern pro Quadratmeter erforderlich. Bei 10 cm erhöht sich die Länge der Verrohrung entsprechend auf 8,8 Meter pro Quadratmeter. Als Richtwert gilt eine Maximallänge von 100 Metern pro Heizkreis. Bei einer Überschreitung der Maximallänge verlegt der Fachmann pro weiteren 100 Metern einen neuen Heizkreis. Bei bspw. einer insgesamten Länge von 300 Metern sind somit drei Heizkreise nötig.


3. Warum wird die Fußbodenheizung ungleichmäßig warm?

Verzichten Sie auf einen hydraulischen Abgleich, wird die Fußbodenheizung nicht mehr gleichmäßig warm. Zudem treten an stark erwärmten Abschnitten des Fußbodens laute Strömungs- oder Gluckergeräusche auf. Grund dafür ist ein zu hoher Wasserdurchfluss. Grundsätzlich gilt: je höher der Durchfluss, umso mehr Wärme dringt in den Raum.

Andere Teile des Fußbodens bleiben hingegen kalt, weil ihnen zu wenig Wasser zur Verfügung steht, da der Volumenstrom des Wassers nicht richtig eingestellt ist. Regeln lässt sich dies über die Topmeter bzw. Durchflussmesser am Fußbodenheizkreisverteiler.


Vorgehensweise bei einem hydraulischen Abgleich:

Der Heizungsfachmann ermittelt mittels einer Software die entsprechenden Werte für die richtige Einstellung aller Ventile in einer Heizungsanlage. Auf dieser Weise stellt er sicher, dass alle Heizflächen die nötige Menge an Heizungswasser erhalten. Dies sorgt für eine gleichmäßige Wärmeverteilung.


4. Was tun, wenn der Wasserdruck zu niedrig ausfällt?

Bei einer zu geringen Durchflussmenge im Heizkreis sinkt der Wasserdruck im System. Dies kann ebenfalls die Ursache sein, warum Ihre Fußbodenheizung nicht überall warm wird. Überprüfen Sie daher regelmäßig das Manometer an Ihrer Heizungsanlage. Es gibt Aufschluss über den vorherrschenden Wasserdruck, der bei optimalen Bedingungen Werte zwischen 1 und 1,5 bar annimmt. Achten Sie außerdem darauf, dass die verwendete Heizungs-Umwälzpumpe richtig dimensioniert ist, um die Wärme im ganzen Haus ausreichend verteilen zu können.


Wasserdruck richtig einstellen:

Im Falle eines zu niedrigen Drucks, ist der Fußbodenheizung Wasser zuzuführen. Schalten Sie vor der Befüllung die Umwälzpumpe ab und öffnen Sie alle Ventile. Füllen Sie solange Wasser ein, bis der erforderliche Anlagendruck erreicht ist. Um die Verkalkung der Heizungsrohre und Ventile zu verhindern, empfiehlt es sich, ausreichend entkalktes und entsalztes Wasser mit Trinkwasserqualität zu verwenden. WICHTIG: Wenn der Schlauch zum Befüllen am Verteiler angeschlossen wird, sollte bereits Wasser bis zum Ende anstehen, da sonst unnötig Luft in die Heizkreise eingeführt wird!


5. Wie entferne ich Luft und Verschlammungen aus der Fußbodenheizung?

Luft oder Dreck im Heizungssystem sind häufige Ursachen, warum Ihre Fußbodenheizung nicht richtig warm wird. Solche Verschmutzungen (Heizungsschlamm) entstehen hauptsächlich durch Sauerstoff in der Heizungsanlage. Vor allem bei Altanlagen, in denen noch keine sauerstoffdichten PE Rohre eingesetzten wurden, haben diese Probleme. Luft und Schlamm versperren dem Heizungswasser den Weg und verhindern einen gleichmäßigen Durchfluss innerhalb des Heizkreises. Sie sind daher gut beraten, wenn Sie Ihre Heizung regelmäßig spülen oder am Verteiler einen automatischen Entlüfter anbringen.


Der Entlüftungs- bzw. Spülvorgang Schritt für Schritt:

Schließen Sie zunächst die Kugelhähne und die Heizkreise. Im Anschluss verbinden Sie einen Wasserschlauch mit dem Wasserhahn und dem Vorlauf sowie einen weiteren Schlauch mit dem Rücklauf Ihrer Heizungsanlage. Das Wasser aus dem Schlauchende vom Rücklauf wird in einen Eimer oder ein Becken geleitet. Öffnen Sie nun den Heizkreis am Rücklauf, damit der Spülvorgang die Luft hinausdrückt. Der Wasserdruck gleicht dem eines aufgedrehten Wasserhahns. Nun schließen Sie den Heizkreis und öffnen den Zweiten. Der Vorgang wiederholt sich bis alle Heizkreise nacheinander gespült sind.

Dabei ist es wichtig, niemals mehrere Heizkreise gleichzeitig zu spülen. Bei besonders hartnäckigen Verschlammungen empfiehlt es sich, einen Fachbetrieb zu beauftragen. Heizungsfirmen setzen in der Regel einen Spülkompressor ein.

Weitere interessante Informationen zum Thema finden Sie hier.

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