Baustopfen - Sanitär Baustopfen für späteren Wasseranschluss
Baustopfen werden während der Bauphase oder während der Renovierung eines Objekts eingesetzt. Mit ihnen werden spätere Wasseranschlüsse verschlossen und somit abgedichtet, und gleichzeitig vor Verschmutzung bewahrt. Wird der Bereich beispielsweise gefliest, so kann auch problemlos um die Baustopfen herum gefliest werden. Würden von vorneherein an dieser Stelle etwa Eckventile montiert, so wären diese nach Abschluss der Bauarbeiten unter Umständen stark verschmutzt und nicht mehr zu gebrauchen.
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Praktisch bei Neubau und Renovierung
Der Baustopfen kann einfach in den späteren Wasseranschluss eingeschraubt werden und dichtet diesen mittels einer bereits integrierten Dichtung ab. Das ist besonders praktisch, wenn bereits Teile des Rohrnetzes benutzt werden. Auch im Zuge einer Badrenovierung können Baustopfen auf diese Weise gute Dienste leisten. Baustopfen können von Hand in das Gewinde eingeschraubt werden, zudem verfügen sie in der Regel über einen innenliegenden Sechskant, der zum Festziehen und späteren Lösen des Baustopfens eingesetzt werden kann. Durch ihre farbliche Kennzeichnung in den Farben Rot und Blau lassen sich die späteren Anschlüsse für Warm- und Kaltwasser markieren, was die nachfolgende Installation der endgültigen Komponenten erheblich erleichtert.
Das Baustopfenventil
Eine spezielle Form des Baustopfens stellt das sogenannte Baustopfenventil dar. Ein Baustopfenventil dient gleichzeitig als Baustopfen und als Wasserentnahmestelle während der Bauphase. Hierzu verfügt das Baustopfenventil über ein eingebautes Absperrventil und eine Schlauchverschraubung. Dies ist besonders praktisch, da häufig bereits während der Bauphase Wasser benötigt wird, um die anfallenden Arbeiten auszuführen. Außerdem kann das Baustopfenventil zum Spülen der Leitungen und für Dichtheitsprüfungen eingesetzt werden.