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Coroplast

Die Coroplast Fritz Müller GmbH & Co. KG, Kurzform Coroplast, ist ein deutsches Unternehmen, das im Bereich der Kunststoffverarbeitung tätig ist. Coroplast ist im Handwerk vor allem für seine Klebe- und Isolierbänder bekannt. Das Unternehmen fertigt zudem Kabel, Leitungen und Leitungssatzsysteme. Der Sitz des Unternehmens befindet sich im nordrhein-westfälischen Wuppertal im Bergischen Land. Coroplast beschäftigt weltweit circa 6200 Mitarbeiter, rund 800 davon sind in Deutschland am Stammsitz Wuppertal tätig.

 

Gründung 1928 in Wuppertal

Den Grundstein für das heutige Unternehmen Coroplast legte der damals 25-jährige Fritz Müller in Wuppertal. Dort erfolgte 1928 die Gründung seiner Firma „Fritz Müller Elektroisoliermaterial“. Zunächst mietet Fritz Müller für sein junges Unternehmen einen Raum in der Innenstadt, ein Darlehen in Höhe von 6000 Reichsmark bildet sein Startkapital. Das Produktprogramm besteht zunächst aus textilen Isoliermaterialien für die Elektroindustrie. Fritz Müller lässt Materialien in Lohnarbeit fertigen und entwickelt zudem eigene Produkte. Im Jahre 1929 verfügt der Betrieb bereits über fünf Mitarbeiter, die lackgetränkte Textilschläuche und isolierte Kupferleiter fertigen. Automobilhersteller und der Maschinenfabrikant AEG gehören bald zum festen Kundenstamm. Dennoch ruiniert die einsetzende Weltwirtschaftskrise das junge Unternehmen fast. Doch Fritz Müller hat Glück und genießt das Vertrauen seiner Gläubiger, die das Fortbestehen der Firma sichern. In den 1930er Jahren experimentiert das junge Unternehmen mit der Verarbeitung eines neuartigen thermoplastischen Kunststoffs, der heute allgemein als PVC bekannt ist. Dank des Polyvinylchlorids gelingt die Herstellung von damals neuartigen isolierten Kupferleitungen, die zum Beispiel in der aufstrebenden Telefontechnik zum Einsatz kommen können. Fritz Müller erwirbt in dieser Zeit den ersten Extruder, eine Maschine, die bei der Verarbeitung von thermoplastischen Kunststoffen zum Einsatz kommt. Hiermit und mit der Weiterentwicklung der Kunststoffverarbeitung in seinem Betrieb, legt Fritz Müller den Grundstein für den späteren weltweiten Erfolg seines Unternehmens. In den Folgejahren kann er neue Maschinen anschaffen, auch Mitarbeiterzahl und Umsatz steigen beträchtlich. Im Zuge des zweiten Weltkriegs wird das Werk in Wuppertal im Jahre 1943 von Bomben getroffen und hierbei Rohstoffe in großer Zahl vernichtet. Doch schon vor dem offiziellen Ende des Krieges lässt Fritz Müller die Fertigung von Isoliermateriealien in Wuppertal wieder anlaufen, rund 30 Mitarbeiter unterstützen ihn. Fritz Müller verstirbt am 5. Juni 1945.

 

Aufstieg zum Marktführer nach dem zweiten Weltkrieg

Das Unternehmen wird in der Folgezeit von Dr. Richard Röhm, seines Zeichens Chemiker und Betriebswirt, weitergeführt. Röhm wird neuer Geschäftsführer des Betriebs. Unter seiner Führung wird das Unternehmen vergrößert, neue Produkte werden eingeführt. Das Unternehmen konfektioniert nun auch Kabel. Im Jahre 1948 entsteht der Markenname Coroplast. In den 1950er Jahren beschäftigt sich das Unternehmen wiederum mit der Kunststofffertigung, entwickelt neue Produktionsmethoden und neue Produkte, unter anderem verschiedene Klebebänder, Isolierbänder und Korrosionsschutzbandagen. Die Produkte von Coroplast werden inzwischen in 50 Ländern der Erde verkauft, die Mitarbeiterzahl steigt auf knapp 500 und der Bau neuer Produktionshallen wird erforderlich. Anfang der 1960er Jahre entwickelt das Unternehmen einen neuartigen Acrylatklebstoff. Der lösemittelfreie und umweltverträgliche Klebstoff wird bei Produkten von Coroplast bis heute eingesetzt. In dieser Zeit kann am Standort Wuppertal zudem ein neues Gebäude eingeweiht werden. Im Jahre 1976 wird Dr. Kurt Müller alleinverantwortlicher Geschäftsführer bei Coroplast, es handelt sich um einen Neffen des Firmengründers. In den 1980er Jahren beginnt das Unternehmen mit der Produktion und dem Vertrieb von kompletten Leitungssätzen. Kabel und Klebeband stammen aus eigener Produktion. Coroplast fertigt daraus komplette Kabelsätze für die Automobilindustrie, in den 1990er Jahren entwickelt sich dieser Geschäftszweig zum wichtigsten Standbein des Unternehmens. Die Folgejahre sind von weiteren Innovationen und der Ausweitung der Unternehmensaktivitäten geprägt. Im Jahre 2015 verstirbt Dr. Kurt Müller, für die Unternehmensführung zeichnet sich seit 1999 unter anderem seine Tochter Natalie Mekelburger verantwortlich. Coroplast verfügt heute über Tochtergesellschaften in den USA, Mexiko, Polen, Moldawien, Tunesien und China.

 

Kontakt:

Unternehmen: Coroplast Fritz Müller GmbH & Co. KG
  Wittener Straße 271
  42279 Wuppertal
   
Tel: 0202 / 2681-0
Fax: 0202 / 2681-375
Email: coroplast@coroplast.de
Web: https://www.coroplast.de/

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